Bildschirmfoto exportieren

Die aktuelle 3D-Ansicht mit Farblegende als PNG, JPEG oder PDF exportieren: Auflösung (PPI), Hintergrundfarbe, Transparenz und Legendengröße einstellen

Überblick

Der Bildschirmfoto-Export erzeugt aus der aktuellen 3D-Ansicht eine hochaufgelöste Rastergrafik (PNG oder JPEG) oder ein PDF-Dokument - wahlweise mit transparentem Hintergrund und mit der eingeblendeten Farblegende. So lassen sich Gebäudeansichten, Falschfarben-Darstellungen der Eigenschafts-Panels oder Ergebnisansichten für Berichte und Präsentationen ausgeben. Exportiert wird stets die gesamte 3D-Szene, wie die Kamera sie gerade zeigt.

Aufruf

Menü Export > Export Bildschirmfoto…. Der Dialog Export Bildschirmfoto öffnet sich; er behält die zuletzt gewählten Einstellungen für die aktuelle Sitzung.

Vorschau

Die linke Seite (Vorschau) zeigt das Ergebnis in der eingestellten Auflösung. Ein Schachbrettmuster hinter dem Bild macht transparente Hintergrundbereiche sichtbar - es ist reine Darstellungshilfe und wird nicht mitexportiert. Aktualisiere Vorschau rendert die Vorschau mit den aktuellen Einstellungen neu; nach dem Ändern einer Einstellung markiert ein * an Schaltfläche und Anzeigen, dass die Vorschau veraltet ist.

Exporteinstellungen

ElementStandardBedeutung
Hintergrundfarbe:Weiß, deckendFarbe des Bildhintergrunds (Farbwähler); ersetzt für den Export den Hintergrund der 3D-Ansicht.
Alpha Wert:100 %Deckkraft des Hintergrunds von 0 % (vollständig transparent) bis 100 % (deckend). Transparenz bleibt nur in PNG und PDF erhalten; JPEG verwirft sie.
Abmessungen der Legende:100 %Skaliert die überlagerte (diskrete) Farblegende im Bild (50-300 %).
Auflösung (PPI):300Bildauflösung in Pixel pro Zoll, Bereich 72-900, Schrittweite 10. Höhere Werte erzeugen ein größeres Bild und eine größere Datei.

Darunter informieren zwei Anzeigen über das Ergebnis:

  • Dateigröße: - geschätzte Dateigröße, abgeleitet aus einer PNG-Kodierung der aktuellen Vorschau; für JPEG/PDF weicht die tatsächliche Größe ab.
  • Auflösung: B x H Pixel - die Ausgabemaße. Sie ergeben sich aus der aktuellen Größe der 3D-Ansicht am Bildschirm multipliziert mit dem Verhältnis aus eingestellter PPI und Bildschirmauflösung. Ein größeres Programmfenster liefert also ein größeres Bild; eine direkte Pixeleingabe gibt es nicht.

Exportieren

Die Schaltfläche Exportieren… öffnet den Speicherdialog; als Dateiname ist der Projektname vorbelegt. Das Format richtet sich nach der Dateiendung:

FormatEndungBesonderheit
PNG Bild.pngverlustfrei, mit Transparenz; die physikalische Auflösung (PPI) wird in die Datei geschrieben
JPEG Bild.jpg / .jpegkomprimiert, ohne Transparenz
PDF Dokument.pdfSeitengröße entspricht dem Bild bei der gewählten PPI (z. B. 3000 px bei 300 PPI = 10 Zoll), ohne Seitenränder

Nach erfolgreichem Export bestätigt die Meldung “Bildschirmfoto erfolgreich exportiert nach: …” den Speicherort.

Was exportiert wird

  • Die gesamte 3D-Szene in der aktuellen Kameraeinstellung - alles Sichtbare: Gebäudegeometrie, Zeichnungen und Underlays, aktuelle Falschfarben und Auswahl.
  • Flächennormalen und das kleine Koordinatensystem-Symbol werden im Export automatisch ausgeblendet, auch wenn sie am Bildschirm sichtbar sind.
  • Die aktive Farblegende des gerade angezeigten Farbmodus (z. B. U-Wert-Falschfarben der Konstruktionszuweisung oder Ergebnisdarstellung) wird übernommen: Eine kontinuierliche Legende wird rechts an die Szene angefügt (das Bild wird dadurch breiter), eine diskrete Legende wird oben rechts überlagert und über Abmessungen der Legende: skaliert.

Gut zu wissen:

Für Abbildungen in Berichten lohnt der Export mit transparentem Hintergrund (Alpha 0 %, PNG oder PDF): Die Grafik fügt sich dann ohne weißen Kasten in das Dokumentlayout ein. Richten Sie die Ansicht vorher mit den Kamera-Shortcuts (z. B. Ansicht von Norden, Vogelperspektive) und der Parallelprojektion aus - so entstehen reproduzierbare, planähnliche Abbildungen, siehe Auswahl & Sichtbarkeit.

Abgrenzung: NANDRAD- und FMU-Export

Der Export des Rechenmodells ist kein Menüpunkt im Export-Menü: Das NANDRAD-Simulationsprojekt wird beim Start der Simulation erzeugt bzw. dort explizit exportiert; den FMU-Export für die Co-Simulation beschreibt FMU-Export & Co-Simulation.

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