Wärmeerzeugung

Wärmeleistungsbedarf, Erzeugerkonzepte, Energiespeicher und Wirkungsgrade

Die Wärmeerzeugung bestimmt Effizienz, Emissionen und Wirtschaftlichkeit eines thermischen Netzes. Von der Ermittlung des Wärmeleistungsbedarfs über die Wahl der Erzeugertechnologie bis zur Integration thermischer Speicher entscheidet die Erzeugerseite über den Jahresnutzungsgrad des Gesamtsystems. Dieser Themenbereich behandelt Lastermittlung, Technologievergleich, Speicherauslegung und die Bewertung von Wirkungsgraden.

4 Artikel in dieser Kategorie

Wärmeleistungsbedarf und Lastgang

Wie wird der Wärmeleistungsbedarf eines thermischen Netzes ermittelt? Lastkennlinien, Jahresdauerlinien und Vollbetriebsstunden

Wärmeerzeugung in thermischen Netzen

Übersicht der Wärmeerzeugungstechnologien: Holzkessel, Wärmepumpen, Solarthermie, Geothermie, Abwärme und BHKW im Vergleich

Thermische Energiespeicher

Thermische Energiespeicher für Wärmenetze: Sensible, latente und thermochemische Speichertechnologien im Vergleich. Auslegung und Einsatzbereiche.

Wirkungsgrade und Bewertung

Definition und Bewertung von Wirkungsgraden in thermischen Netzen: Momentan- und Jahresnutzungsgrad, gewichtete Bewertung von Wärme und Strom

Überblick: Wärmeerzeugung

Dieser Themenbereich behandelt die Erzeugerseite thermischer Netze: welche Leistung bereitgestellt werden muss, mit welchen Technologien und wie sich deren Effizienz bewerten lässt. Grundlage jeder Erzeugerplanung ist der Wärmeleistungsbedarf und Lastgang. Aus Gebäudeheizlasten, Warmwasserbedarf, Gleichzeitigkeit und Netzverlusten ergibt sich die Jahresdauerlinie, an der Grund- und Spitzenlasterzeuger ausgelegt werden.

Der Überblick zur Wärmeerzeugung ordnet gängige Erzeugertechnologien nach Temperaturniveau, Leistungsbereich und Einsatzgrenzen ein und zeigt, wie Grund- und Spitzenlastkonzepte aufgebaut werden. Thermische Energiespeicher entkoppeln Erzeugung und Verbrauch zeitlich: Sie glätten Lastspitzen, verlängern Laufzeiten und erhöhen den nutzbaren Anteil fluktuierender Quellen. Speichergröße und Erzeugerleistung sind deshalb gemeinsam zu dimensionieren.

Zur Bewertung von Varianten dient der Artikel zu Wirkungsgraden und Nutzungsgraden – von der Unterscheidung brutto/netto über Anlagen mit Stromerzeugung bis zur Effizienz von Wärmepumpen. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die Wirtschaftlichkeitsberechnung und in die Wahl der Netztemperaturen ein, da etwa Wärmepumpen bei niedrigen Vorlauftemperaturen deutlich effizienter arbeiten.

Weitere Themengebiete

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Netzauslegung Rohrdimensionierung, Verlustberechnung, Netztemperaturen und Wärmeliniendichte
Netzhydraulik Druckhaltung, Druckverlauf, Fahrweisen und Regelung
Wärmenetzsimulation Thermo-hydraulische Netzsimulation, Solver-Technologie und numerische Verfahren
Rohrleitungstechnik Rohrsysteme, Netzstruktur, Verlegung, Statik und thermische Dehnung
Kalte Nahwärme 5GDHC-Netze, Dimensionierung und Prosumer-Konzepte
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Wirtschaftlichkeit Wirtschaftlichkeitsberechnung, Förderung, Tarifgestaltung und Verträge
Betriebsoptimierung Rücklauftemperatur, Temperaturabsenkung, Monitoring und Digitaler Zwilling

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